Chirotherapie

Dabei können Blockaden im Bereich der Wirbelgelenke und an den Extremitätengelenken manualtherapeutisch gelöst werden.

Man weiß heute, dass die mechanistische Vorstellung von „ausgerenkten“ Gelenken einem neuen „nozizeptiven“ Gedankenmodell weichen muss. Indem man eine Blockierung mit einem Hochgeschwindigkeitsimpuls behandelt, setzt der Arzt einen gezielten nervalen Reiz an sogenannten Nocizeptoren, die dadurch ein „Reset“ erfahren und den das Gelenk blockierenden verspannten Muskel wieder entspannen - der Weg für das Gelenk wird dadurch wieder freigegeben. Im Falle der Wirbelbogengelenke beispielsweise spielen die segmentalen kurzen Rotationsmuskeln eine dementsprechende Rolle. Um diesen feinen Effekt zu erreichen ist weder eine große Kraft, noch ein großer Weg erforderlich (sanfte Manipulation), es gilt daher die Regel der „Drei K“ - kleine Kraft, kurzer Weg, kurze Zeit.